CDU

Politische Partei

Die Christlich Demokratische Union Deutschlands () ist eine christdemokratische Volkspartei in Deutschland.
Sie stellt mit der Bundesvorsitzenden die amtierende Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Auf europäischer Ebene ist die CDU Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP). Sie ist die mitgliederstärkste in Deutschland. Die Christlich-Demokratische Union Deutschlands („Ost-CDU”) ging 1990 in der gesamtdeutschen CDU auf.

Die Partei hat im Laufe ihrer Geschichte mehrere Programme vorgelegt. Das Ahlener Programm, das 1947 vom nordrhein-westfälischen Landesverband beschlossen wurde, propagierte einen sogenannten „christlichen Sozialismus”. Zwei Jahre später wurden anlässlich der Bundestagswahl 1949 die Düsseldorfer Leitsätze verabschiedet, die eine bewarben.
Wesentlich für die programmatische Entwicklung der Partei war das 1978 in Ludwigshafen verabschiedete und zugleich erste Grundsatzprogramm. Die damalige Grundsatzprogrammkommission wurde vom späteren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker geleitet. Das vorherige Programm wurde am 23. Februar 1994 auf dem Parteitag in Hamburg verabschiedet und trägt den Titel „Freiheit in Verantwortung”.
In ihrem Grundsatzprogramm spricht die Partei vom „christlichen Verständnis vom Menschen und seiner Verantwortung vor Gott”. Ein Ziel der CDU ist es, im Gegensatz zu ihrer katholischen Vorläuferpartei ZENTRUM, sich als gebündelt hauptsächlich an alle christlichen Konfessionen zu wenden. Die Partei ist aber auch offen für Angehörige anderer Konfessionen oder Konfessionslose.
Die CDU setzt sich für die soziale Marktwirtschaft im föderalen Rechtsstaat ein. Außenpolitisch strebt sie vor allem eine Vertiefung der Europäischen Einigung und der Beziehungen zu den USA an. In der jüngeren Vergangenheit setzte die CDU ihre Schwerpunkte vor allem auf die Themen Wirtschafts-, Steuer-, Arbeitsmarkt-, Bildungs-, Außen- und Sicherheitspolitik. Der Titel des Wahlprogramms für die Legislaturperiode von 2005 bis 2009 hieß: „Wachstum. Arbeit. Sicherheit.” Außerdem setzte sich die Partei für Bürokratieabbau ein und regte eine Patriotismusdebatte an.

Unter dem Motto „Neue Gerechtigkeit durch mehr Freiheit” hat die CDU im Jahr 2006 eine Debatte über ein neues Grundsatzprogramm angestoßen. Der Entwurf wurde Anfang Juli 2007 vom CDU-Bundesvorstand beschlossen und am 3. Dezember 2007 auf dem Bundesparteitag in Hannover endgültig verabschiedet.

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