Tom Cruise

Tom Cruise bei Filmpremiere

Tom Cruise bei Filmpremiere© Getty Images

bei Filmpremiere

Gut gelaunt zeigt sich der Hollywoodstar Tom Cruise 2011 bei der Premiere des Films „Super 8″ im Regency Village Theatre in Westwood, Kalifornien. Cruise ist einerseits einer der erfolgreichsten, gleichzeitig aber wohl auch einer der umstrittendsten Hollywoods. Grund dafür ist sein offensiver Einsatz für Scientology, eine religiöse Bewegung, die äußerst kritisch wahrgenommen wird.

Der große Durchbruch gelang Cruise 1986 mit dem Fliegerfilm „Top Gun“, der weltweit mehr als 340 Millionen Dollar einspielte und ihn zum erfolgreichsten Schauspieler seiner Generation machte. In Martin Scorceses großartigen Poolbillard-Drama „Die Farbe des Geldes“ konnte er an der Seite Paul Newmans überzeugen. Ein Klassiker für alle Tom-Cruise-Fans ist sicherlich auch die Filmkomödie „Cocktail“ sowie die Filme „Rain Man“ und „Tage des Donners“.

Für seine Darstellung des gelähmten Vietnam-Veteranen Ron Kovic in „Geboren am 4. Juli“ erhielt Tom Cruise seine erste Oscar-Nominierung und wurde mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Eine weiteres mal wurde er für die Hauptrolle in „Jerry Maguire – Spiel des Lebens“ für den Academy Award nominiert. In den Jahren 1992 bis 1996 stellte Cruise außerdem einen Rekord auf, indem er mit „Eine Frage der Ehre“, „Die Firma“, „Interview mit einem Vampir“, „Mission: Impossible“ und „Jerry Maguire – Spiel des Lebens“ nacheinander fünf Filme drehte, die in den USA jeweils über 100 Millionen Dollar einspielten. Dies war zuvor noch keinem anderen Schauspieler gelungen. 2000 erhielt er für seine Mitwirkung in dem Independentfilm „Magnolia“ seine dritte Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller.

In den letzten Jahren hat Tom Cruise’ Image an Popularität eingebüßt. 2005 wurde Cruise von den Lesern der Los Angeles Daily News zum peinlichsten Star des Jahres gewählt. Auslöser hierfür war seine offensive Zur-Schau-Stellung seiner Beziehung zu seiner Verlobten . Aus dem gleichen Grund erhielt er im Jahr darauf die Goldene Himbeere als „nervendste Zielscheibe der Klatschpresse“. Zur gleichen Zeit begann Cruise intensiver für Scientology Werbung zu machen.

Anfang 2009 war Tom Cruise als deutscher Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg in dem Kinofilm „Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ zu sehen. Der älteste Sohn des Hitler-Attentäters, Generalmajor a. D. Berthold Maria Schenk Graf von Stauffenberg, forderte Cruise zuvor auf, auf die Darstellung des Widerstandskämpfers in einem zu verzichten. Stauffenberg widerstrebte Cruises Mitgliedschaft bei Scientology.

2010 lief die Action-Komödie „Knight and Day“ in den Kinos. In dem Film spielte Cruise neben Cameron Diaz die Hauptrolle. Der Film floppte jedoch. Mit 20 Millionen Dollar spielte am Startwochenende kein Cruise-Film zuvor so wenig Geld an den Kinokassen ein. 2011 kam er dann mit dem vierten Film aus der Mission-Impossible-Reihe, „Phantom-Protokoll“, auf die Leinwand. In diesem Fall war ihm ein durchschlagender Erfolg vergönnt. Mit über 680 Millionen eingespielten Dollar ist dieser Teil nicht nur der finanziell erfolgreichste Teil der Reihe, sondern auch Tom Cruises größter Erfolg.

Cruise ist seit 2006 in dritter Ehe mit der Schauspielerin Katie Holmes liiert. Das Paar hat eine Tochter. Zuvor war er mit Mimi Rodgers und Nicole Kidman verheiratet.

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