Studienpartitur

Notentext-Übersicht zur Analyse des Werks

In einer Partitur (von italienisch partitura: Einteilung) sind alle Einzelstimmen einer Komposition so untereinander angeordnet, dass ein Überblick über das gesamte musikalische Geschehen möglich ist. Insbesondere für den Dirigenten eines Orchesters ist dieser Überblick unverzichtbar und für die Zwecke des Dirigats ist die daher oft als “” Notenausgabe auch in erster Linie gedacht.

Der Überblicksgedanke liegt auch der zugrunde, die vom Aufbau her der “normalen” Partitur entspricht. Jedoch unterscheidet sie sich im Einsatzzweck: Sie ist nicht für das Dirigentenpult gedacht, sondern soll Musikern und Musikinteressierten das Studium einer Komposition ermöglichen. Besonders in Kombination mit dem Hören des Stücks befördert das Lesen einer das Erschließen von kompositorischen Feinheiten und der musikalischen Struktur.

Dementsprechend muss eine Studienpartitur gestaltet sein: Der Notentext muss musikwissenschaftlichen Ansprüchen genügen, weshalb oftmals ein kritischer Kommentar zur Überlieferungsgeschichte des Werks beigegeben ist. Die Edition wird dementsprechend zumeist von anerkannten Spezialisten besorgt, üblicherweise im Abgleich mit dem Urtext.

Gleichzeitig aber sollte eine Studienpartitur so kompakt sein, dass man kein Dirigentenpult benötigt, um sie zu lesen; schließlich soll man sie gegebenenfalls auch ins Konzert mitnehmen können.
Die für Dirigierpartituren wegen des Erfordernisses des schnellen Umblätterns übliche Faden- oder Ringbindung wird bei der Studienpartitur normalerweise durch eine Klebebindung ersetzt, was diese Ausgaben trotz ihrer Qualität meist sehr preiswert macht.

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