Sean Connery

Sean Connery bei Wohltätigkeitsmodenschau

Sean Connery bei Wohltätigkeitsmodenschau© Getty Images

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Der Name ist Connery, Sean Connery. Für viele Zuschauer ist seine Interpretation der Bond-Rolle die bis heute beste Darstellung des legendären Geheimagenten . Die Rolle des 007 machte Sean Connery groß und löste geradezu eine Bondmania aus. Er spielte den Spion 1962 das erste Mal in „ jagt Dr. No“. Allein in den 1960er Jahren folgten noch vier weitere Kinofilme, in denen er den wagemutigen Agenten mimte. 1971 ließ er sich erneut dazu überreden, wieder in diese Rolle zu schlüpfen. Nach „Diamantenfieber“ war dieses Kapitel für den jedoch abgeschlossen, da er sich endlich von dem Bond-Image lösen wollte.

1983, im Alter von 53 Jahren war Connery dann doch noch einmal bereit, erneut die Rolle des James Bond zu übernehmen – allerdings in einem , der außerhalb der offiziellen Bond-Reihe produziert wurde. Sean Connery trat mit „Sag niemals nie“ in direkte Konkurrenz zu seinem Bond-Nachfolger Roger Moore, der im selben Jahr in „Octopussy“ zu sehen war.

Nachdem Connery die „Lizenz zum Töten“ an den Nagel hängte, etablierte er sich zum Charakterdarsteller. Neben Rollen in „Mord im Orient-Express“, „Die Brücke von Anrheim“ und „Highlander“, spielte er 1986 in der Bestseller-Verfilmung „Der Name der Rose“ die Rolle des detektivisch begabten Mönchs William von Baskerville. Im darauffolgenden Jahr sah man Connery in „Die Unbestechlichen“ als irischen Polizisten im Kampf gegen Al Capone. Der Thriller war ein weltweiter Kinoerfolg und brachte Connery in der Rolle des Jim Malone einen ein. Es folgte die Rolle des Vaters von Indiana Jones und Filme wie „Jagd auf Roter Oktober“ und „The Rock“. Positiv aufgenommen wurde auch seine Darstellung eines eigenbrötlerischen Schriftstellers in „Forrester – gefunden!“. Sein letzter Film war „Die Liga der ausergewöhnlichen Gentlemen“ aus dem Jahr 2003. Sean Connery ließ verlauten, dass er nicht mehr als Schauspieler vor die Kamera treten wolle.

1991 wurde Connery von der Stadt Edinburgh die Auszeichnung „Freedom of the City“ verliehen. Im Jahr 2000 erhielt er für seine Verdienste um von Königin Elisabeth II. den Ritterschlag und darf sich seitdem Sir Sean Connery nennen. 2005 erhielt Sean Connery von der Europäischen Filmakademie den Europäischen Filmpreis für sein Lebenswerk. Im Jahr darauf bekam er durch das American Film Institute in Los Angeles den „Life Achievement Award“ zuerkannt. 1989 wurde Sean Connery vom People Magazine zum Sexiest Man Alive und 1999, damals 69-jährig, zum Sexiest Man of the Century gewählt. Der charismatische Schotte zeigt sich hier auf dem Bild 2010 bei der jährlichen „Dressed To Kilt“ Charity Fashion Show von Glenfiddich in der M2 Ultra Lounge in New York City.

Von 1962 bis 1973 war Sean Connery mit der australischen Schauspielerin Diane Cilento verheiratet. Ihr Kind aus dieser Ehe ist Jason Connery. 1975 heiratete Connery in zweiter Ehe die Malerin Micheline Roquebrune.

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