Warum wir unseren Glauben nicht verlieren sollten

Mut und Vertrauen im Jahr 2013

Ein ist angebrochen, nachdem das alte zu Ende gegangen ist, ohne dass am 21.12.2012 die Welt untergegangen wäre. Manche haben es still gefeiert, andere laut, sicher ist nur, dass jeder auf seine Weise das neue Jahr 2013 begrüßt hat.

Vertrauen ist die bessere

Ich möchte keine tautologischen Weisheiten durch das Dorf des noch jungen Jahrs 2013 treiben, sondern nur einige kleine Gedanken mit Euch teilen. Mir ist es wichtig, mich auch dieses Jahr wieder von den Aussagen des Papstes abzugrenzen; und zwar nicht von denjenigen, die üblicherweise und zu Recht kritisiert werden, sondern von dem alljährlichen Aufruf zu Hoffnung auf Frieden. Für meine Ohren klingt es fast zynisch, angesichts der auch gegenwärtig wieder durch Kriege leidenden Menschen, und daher möchte ich, ohne es breit zu kommentieren, meinen Widerspruch formulieren: Vertrauen ist die bessere Hoffnung.

Vertrauen ohne Mut ist hoffnungslos

Viele, die mich kennen, wissen, dass ich ein groß gewordenes Kind bin; und immer sein werde. Ein Kind, das inzwischen einiges vom Leben gesehen hat, ein Kind, das auch die Tiefen kennt. Ich habe keine Vorsätze fürs neue Jahr gefasst, weil ich der Ansicht bin, dass gute Vorsätze nichts anderes als das Eingeständnis unterjährigen Versagens sind. Dafür habe ich mir selbst versprochen, auch dieses Jahr weiter meinen Mut zu behalten. Den Mut, an mich selbst und meine Träume an zu , den Mut, immer weiter auf das Licht am Ende des Tunnels zuzugehen, um dort das Ende des Regenbogens zu finden, den Mut, Vertrauen zu meinen Menschenschwestern und -brüdern zu haben und ihnen Grund zu geben, ihrerseits Vertrauen in mich zu setzen.

verstehen, was Mut und Vertrauen bedeuten

Ich wünsche Euch allen ein großartiges Jahr 2013, nutzt auch dieses, als ob es Euer letztes wäre. Das Bild, das ich über dieses kleine Grußwort gestellt habe, vereint in einem Motiv alles, was ich in diesen wenigen Zeilen auszudrücken versucht habe: Lasst uns von Kindern lernen, Mut zu verstehen und mutig zu sein, Vertrauen zu haben und Vertrauen zu spenden. Ich für meinen Teil werde auch weiterhin fest darauf vertrauen, dass in der Stunde der größten Not jemand für mich das Schwert zieht, sei es ein kleiner Bär, ein Hase, die Seele eines geliebten Verstorbenen oder ein Freund. Und ich verspreche, dass ich selbst immer den Mut haben werde, für diejenigen das Schwert zu ziehen, die mir vertrauen.

Themenverwandte Artikel, die Sie auch interessieren könnten:

  • Frank Poschau

    Ich habe einen Traum

    Ich habe einen Traum,
    wo ich das bekomme,
    was man mir verspricht.
    Ich lebe in einem Land,
    wo man Versprechen bricht.

    Ich habe einen Traum,
    dass die einzigen Dornen,
    Dornen der Rosen sind.
    Ich lebe in einem Land,
    wo wir töten das Kind.

    Ich habe einen Traum,
    Kinderlachen durch Straßen halt.
    Ich lebe in einem Land,
    da wird manches Kind nicht alt.

    Ich habe einen Traum,
    das wir uns erheben,
    alle auf gleicher Höhe stehen.
    Ich lebe in einem Land,
    manche Menschen untergehen.

    Ich habe einen Traum,
    und schlafe schlecht.
    Ich lebe in einem Land,
    da ist es sehr ungerecht.
    Frank Poschau
    29.03.09
    http://www.frank-poschau.jimdo.com