Mel Gibson

Mel Gibson bei Filmvorführung

Mel Gibson bei Filmvorführung© Getty Images

Mel Gibson bei Filmvorführung

Dank Mel Gibson wissen nicht nur Männer, was Frauen wollen, sondern auch Frauen, was die Schotten unter ihrem Rock tragen. Doch der Reihe nach: Der amerikanisch-australische hat sich im Filmbusiness zum einen vor der Kamera, aber auch als sowie einen Namen gemacht.

1979 spielte Gibson in dem Kinofilm „Mad Max“ die Rolle eines Polizisten, der sich durch eine post-apokalyptische Welt kämpfen muss. Der Film wurde zu einem weltweiten Kassenerfolg, der Mel Gibson international bekannt machte und zu zwei Fortsetzungen führte.

1987 spielte Gibson die Rolle, die ihn endgültig zu einem Star machte: In „Lethal Weapon“ verkörperte er die Rolle des psychisch labilen, zu Gewaltausbrüchen und Selbstzerstörung neigenden Polizisten Martin Riggs. Es wurden drei Fortsetzungen gedreht. Neben actionorientierten Filmen, die ihn zu einem der bestbezahlten Darsteller des US-Kinos machten, trat er auch in Rollen jenseits des Mainstream auf. So war er 1990 in „Hamlet“ in der Titelrolle zu sehen und spielte 2000 in Wim Wenders’ „The Million Dollar Hotel“ einen FBI-Ermittler.

Sein Debüt als Regisseur gab Mel Gibson 1993 im Film „Der Mann ohne Gesicht“, in dem er auch die Hauptrolle übernahm. Einer seiner größten Erfolge wurde 1995 „Braveheart“, ein historisches Schlachtengemälde um den schottischen Aufständischen William Wallace. Mel Gibson spielte die Hauptrolle und war gleichzeitig Regisseur und Produzent des Films. „Braveheart“ wurde für insgesamt zehn Oscars nominiert und gewann in fünf Kategorien, unter anderem für die Beste Regie und in der Königsklasse der Academy Awards: Bester Film.

Viele kennen den Schauspieler auch aus der romantisch-spritzigen Komödie „Was Frauen wollen“, in der er als chauvinistischer Werbefachmann, der, nachdem er vom Blitz getroffen wurde, hören kann, was Frauen denken, mit seiner schauspielerischen Darstellung überzeugt.

2004 wurde der Film „Die Passion Christi“ veröffentlicht. Über zehn Jahre hatte Gibson den Film vorbereitet, be dem er Regie führte und als Produzent mitwirkte. Der Film gehört zu den wohl umstrittendsten Filmen aller Zeiten, sowohl in Bezug auf historische Authentizität, möglichen Antisemitismus, religiöse Polarisierung und Gewaltdarstellungen. Trotzdem gehört er zu den zehn kommerziell erfolgreichsten Kinofilmen überhaupt. Ähnlich kontrovers wurde 2006 sein kommerziell ebenfalls erfolgreicher Film „Apocalypto“ aufgenommen.

Mel Gibson war von 1980 bis 2009 mit Robyn Moore verheiratet, mit der er sieben Kinder hat. Außerdem hat Gibson aus seiner Beziehung zu der russischen Popsängerin ein achtes Kind. 2010 berichtete das People-Magazin, dass sich beide getrennt haben. Nach der Scheidung musste der Schauspieler nun über 300 Mio. Euro an seine Exfrau Robyn zahlen. Schlagzeilen machte Gibson darüber hinaus durch übermäßigen Alkoholkonsum, Pöbeleien sowie seine Trennung von Oksana, die mit Gewaltvorwürfen einherging.

Der Schauspieler Mel Gibson besucht hier 2011 die Filmvorführung von „Der Biber“ am Harmony Gold Theatre in Los Angeles. Jodie Foster führte bei dieser Tragikomödie Regie und war selbst an der Seite von Mel Gibson in einer Hauptrolle zu sehen.

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