Marion Cotillard

Marion Cotillard bei einer Eröffnungsfeier

Marion Cotillard bei einer Eröffnungsfeier© Getty Images

bei einer Eröffnungsfeier

Die kleine Französin mit der großen Ausstrahlung: Marion Cotillard posiert hier 2010 bei der Eröffnungszeremonie des 10. Internationalen Filmfestivals in Marrakesch.

Cotillard entstammt einer Schauspielfamilie und spielte bereits von Kindesbeinen an in verschiedenen Theaterstücken mit. Die französische erlangte vor allem durch ihre Darstellung der in Olivier Dahans Spielfilm „La vie en rose“ Bekanntheit. Sie wurde dafür unter anderem mit dem Oscar, einem Golden Globe, dem British Academy Award sowie dem französischen César ausgezeichnet.

Das Jahr 1997 markierte den Wendepunkt in der Karriere von Cotillard. Sie war in dem Theaterstück „Affaire classée“ zu sehen und wurde mit dem Darstellerpreis in Istres ausgezeichnet. Im selben Jahr folgte die Zusammenarbeit mit dem französischen Regisseur Gérard Pirès. Sein Actionfilm „Taxi“, geschrieben und produziert von Luc Besson, spielt in Marseille und handelt von den Abenteuern des Taxifahrers Daniel Morales, der mit seinem getunten Dienstfahrzeug die Straßen in der südfranzösischen Hafenstadt unsicher macht. „Taxi“ wurde in Frankreich zur erfolgreichsten Komödie des Sommers, und Cotillard einem breiten Publikum bekannt. Für die Rolle der Lilly Bertineau wurde sie auch zum ersten Mal für den César, dem französischen Äquivalent zum Oscar, als beste Nachwuchsdarstellerin nominiert. 2000 und 2003 folgten mit den Filmen „Taxi Taxi“ und „Taxi 3“ unter der Regie von Gérard Krawczyk zwei Fortsetzungen, in denen Cotillard wiederum den Part der Lilly Bertineau übernahm.

Nach dem weltweiten Erfolg von „Mathilde – Eine große Liebe“, wo Cotillard für eine Nebenrolle mit dem César ausgezeichnet wurde, gehört sie zu den gefragtesten Schauspielerinnen Frankreichs und arbeitete von 2006 bis 2007 an fünf Filmprojekten, darunter Ridley Scotts englischsprachige Komödie „Ein gutes Jahr“ an der Seite von Russell Crowe und ihr bisher größter Erfolg, „La vie en rose“.

Danach agierte Cotillard erst zwei Jahre später wieder in einem Film. 2009 spielte sie eine Rolle in Michael Manns -Produktion „Public Enemies“ an der Seite von Johnny Depp. Durch ihre Mitwirkung in US-amerikanischen Filmproduktionen wie dem Musical „Nine“ im gleichen Jahr sowie dem Science-Fiction-Film „Inception“ aus 2010, zählt sie zu den bestverdienenden Schauspielerinnen Hollywoods und Frankreichs. Im Februar 2011 wurde die Schauspielerin in einer jährlich von Le Figaro veröffentlichten Rangliste auf Platz eins von Frankreichs bestbezahlten Schauspielern ausgewiesen.

Seit 2007 ist Cotillard mit dem französischen Schauspieler und Regisseur Guillaume Canet liiert. Aus der Beziehung mit Canet stammt ein Sohn, der im Mai 2011 geboren wurde.

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