Julianne Moore

Julianne Moore bei Preisverleihung

Julianne Moore bei Preisverleihung© Getty Images

bei Preisverleihung

Die US- Julianne Moore besucht hier im Jahr 2011 die Orange British Academy Awards im Royal Opera House in London.

Die aparte Rothaarige war seit Mitte der 1980er Jahre in mehr als 60 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Für ihre Darstellungen vorwiegend schwermütiger Frauenfiguren im Kino wurde sie bisher mit vier Oscar-Nominierungen gewürdigt.

Der Durchbruch gelang Julianne Moore durch die Zusammenarbeit mit Regisseur Paul Thomas Anderson, der sie für die Rolle der Amber Waves in seinem Film „Boogie Nights“ auswählte. Der Part als drogensüchtige Pornodarstellerin, die um das Sorgerecht für ihr Kind kämpft, brachte Moore neben zahlreichen Auszeichnungen die erste Oscar- sowie eine Golden-Globe-Nominierung als beste Nebendarstellerin ein.

1998 spielte Julianne Moore in der Filmkomödie „The Big Lebowski” und in Gus Van Sants Remake von Alfred Hitchcocks Thriller „Psycho“ mit. Im Jahr darauf folgte das Liebesdrama „Das Ende einer Affäre“. Für den Part der untreuen Ehegattin wurde Julianne Moore ein zweites Mal für den Oscar nominiert, dieses Mal als Beste Hauptdarstellerin.

2003 errang sie mit Todd Haynes Drama „Dem Himmel so fern“ und Stephen Daldrys Drama „The Hours“ zwei Screen Actors Guild-Nominierungen als beste Haupt- bzw. Nebendarstellerin. Auch bei der 75. Oscar-Verleihung im Kodak Theatre in war Julianne Moore mit zwei Nominierungen vertreten.

Des Weiteren war Moore auch in Theaterproduktionen zu sehen. So stand sie unter anderem in einem -Workshop für August Strindbergs „Der Vater“ an der Seite von Hollywood-Star Al Pacino und in Wendy Wassersteins „An American Daughter“ neben Meryl Streep auf der Bühne. 2006 gab sie in der Uraufführung des Stückes „The Vertical Hour“ ihr -Debüt an der Seite von Bill Nighy.

Erneut Kritikerlob brachte Moore 2009 ihre Darstellung einer geschiedenen Frau und Freundin von Colin Firth in dem Drama „A Single Man“ ein. Für ihre schauspielerische Leistung wurde sie erneut für einen Golden Globe nominiert. Im Jahr darauf war sie unter anderem in der für vier Oscars nominierten Komödie „The Kids Are All Right“ zu sehen. Für diesen Film erhielt Moore ihre sechste Golden-Globe-Nominierung. Bis 2013 sind fünf Film- und Fernsehprojekte geplant, darunter der Fernsehfilm „Game Change“ von Jay Roach, in dem sie die US-amerikanische Politikerin Sarah Palin darstellen wird.

Von 1986 bis 1995 war Julianne Moore mit ihrem Schauspielkollegen John Gould Rubin verheiratet. Seit August 2003 ist sie in zweiter Ehe mit dem Regisseur liiert. Das Paar hat zwei Kinder.

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