IWF

Weltwährungsfonds

Der Internationale Währungsfonds (; engl. International Monetary Fund, IMF; auch bekannt als ) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen.
Der ist eine Schwesterorganisation der -Gruppe und hat seinen Sitz in Washington, D. C., . Zu seinen Aufgaben gehören die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Währungspolitik, die Ausweitung des Welthandels, Stabilisierung von Wechselkursen, Kreditvergabe, Überwachung der Geldpolitik und Technische Hilfe.

Der IWF wurde am 22. Juli 1944 durch eine internationale Übereinkunft gegründet und nahm im Mai 1946 erste Arbeiten auf. Seine eigentliche operative Tätigkeit begann ab dem 1. März 1947. Sie erfolgte aufgrund der Beschlüsse der Konferenz in Bretton Woods, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat New Hampshire. Diese für den Wiederaufbau des Weltwirtschaftssystems entscheidenden Verhandlungen dauerten vom 1. bis zum 22. Juli 1944. Der IWF wird zusammen mit der Weltbank-Gruppe auch als bezeichnet.

Der IWF hat zurzeit 187 Mitgliedstaaten, deren Stimmrecht sich an ihrem Kapitalanteil orientiert. Die Bundesrepublik Deutschland trat 1952 dem IWF bei. Die Mitgliedstaaten mit den größten Stimmanteilen sind: USA 15,85 %, Japan 6,84 %, Deutschland 5,88 %, Frankreich 4,86 %, Vereinigtes Königreich 4,86 % und China 4,42 %. Da die Beschlüsse im IWF mit einer Mehrheit von 85 % getroffen werden müssen, verfügen jeweils die USA und die gemeinsamen EU-Staaten de facto über eine Sperrminorität.

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