Dirk Nowitzki steht wieder kurz vor der NBA-Meisterschaft

Endlich Nowitzki?

Endlich Nowitzki?

Endlich Nowitzki?

und seine Dallas Mavericks stehen nach 2006 erneut kurz vor dem wichtigsten Titel im . Nach den ersten Spielen der Best-of-7-Finalserie (es gewinnt, wer zuerst vier Spiele für sich entscheidet) gegen die Miami Heat steht es nach zwei Spielen 1:1 und der Teil der Welt, der sich für so etwas begeistern kann – wir gehören dazu – stellt sich nur eine Frage: Endlich Nowitzki?

“German Wunderkind” oder “Dirk the unfinished”

Dazu muss man wissen, dass Dirk Nowitzki nicht nur unbestritten der beste Europäer aller Zeiten in der (National Basketball Association), der stärksten Liga der Welt ist und auch nicht nur einer der fünf besten Spieler des letzten Jahrzehnts und vielleicht der beste weiße Profi seit dem legendären Larry Bird. Er ist bis dato vor allem der große Unvollendete dieses Sports geblieben und hat als zehnfacher “All-Star”-Spieler und “Most Valuable Player” (Wertvollster Spieler, 2007) noch nie die -Meisterschaft gewonnen. So trägt er in den neben den ehrenvollen Spitznamen “German Wunderkind” oder “Dirkules” auch den Titel “Dirk the unfinished”.

Nowitzki und die Playoffs

Und tatsächlich scheiterten die Dallas Mavericks nach teilweise herausragenden Saisonleistungen immer wieder in den entscheidenden Playoffs, 2006 im Finale nach 2:0-Führung eben gegen jene Miami Heat. Dirk Nowitzki spielte dabei in den entscheidenden Spielen meist überragend, manchmal aber unerklärlich schlecht. Man konnte sich des Gefühls nicht erwehren, dass der Druck, der auf Nowitzki als dem einzigen Superstar seines Teams lag, vielleicht doch eine Nummer zu groß war. Das erstaunliche aber war, Nowitzki stand nach jeder Niederlage auf und spielte besser als zuvor. In den Halbfinal-Partien dieses Jahres gegen Oklahoma legte Dirk Nowitzki wieder einmal eine Schippe drauf, erzielte 48 Punkte im ersten und 40 im vierten Spiel, wobei er im besagten ersten jeden (!) seiner 24 Freiwürfe im Korb unterbrachte – ein einsamer NBA-Rekord.

Wieder gegen Miami

Im ersten Finalspiel gegen Miami, der Mannschaft um die Superstars LeBron James, Dwayne Wade und Chris Bosh, sah es dann aber plötzlich wieder düster aus. Dallas verlor knapp und Nowitzki verletzte sich an der linken Hand. Auch in Spiel zwei führte Miami bis drei Minuten vor Schluss scheinbar sicher, bevor Nowitzki kam, neun Punkte in Serie erzielte und das Spiel zum Gesamtstand von 1:1 entschied.
An dieser Stelle bekennen wir gern, dass wir die Rolle des kommentierenden Betrachters bereits aufgegeben haben: Die bis zu fünf nächsten Spiele sind für den mittlerweile 32jährigen Dirk Nowitzki vielleicht die letzte Chance, seine Karriere endlich zu krönen. Es muss einfach klappen, dieses Mal.

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