Emilia Schüle - das "Wegwerfmädchen"

Emilia Schüle – das “Wegwerfmädchen”

Emilia Schüle © Getty Images

- das "Wegwerfmädchen"

Na, haben Sie das Mädchen auf dem Foto erkannt? Richtig, das ist das „Wegwerfmädchen“ aus dem „“, gespielt von Emilia Schüle.

Millionen Zuschauer verfolgten die Doppelfolgen an den letzten beiden Sonntagen. Sicher auch wegen , die als Kommissarin brillierte und bestimmt auch wegen des äußerst brisanten Themas. Was jedoch allen Zuschauern im Gedächtnis geblieben sein dürfte, ist das beeindruckende Spiel der jungen und weitgehend unbekannten Emilia Schüle. Die 20- Jährige mimte sehr überzeugend die Zwangsprostituierte „Larissa“ und stellte eindrucksvoll ihr schauspielerisches Talent unter Beweis.

Begonnen hat Emilias Karriere mit dem Tanzen. Seit ihrem 8. Lebensjahr nahm sie professionellen Unterricht in den Bereichen Modern Dance, Street Dance und Ballett. Zur Schauspielerei kam Emilia Schüle durch den „Talents Getting Started“-Workshop, bei dem sie 2005 einen der zwölf begehrten Plätze erringen konnte. Modeljobs unter anderem für Arcor und Clearasil folgten.

Ihr Kinodebüt feierte Emilia Schüle 2008, als sie in der Komödie „“ eine der drei Hauptrollen ergatterte.

Durch das Überzeugende Spiel im Hannoveraner “Tatort” dürfte sie ihre schauspielerische Karriere nun weiter ausbauen können. Ihre Leistung ist umso bewundernswerter, wenn man weiß, dass Emilia Schüle während den Dreharbeiten mitten im Abiturlernstress steckte. Wie sie gegenüber BUNTE erklärte, habe Maria Furtwängler sie sogar beim Lernen für Ihr Biologie-Abi unterstützt und sie in der Maske vor Drehbeginn abgefragt. Mit Erfolg – schließlich hat die 20-Jährige den Abschluss mit 1,8 gemacht.

Bei diesem Ehrgeiz ist zukünftig sicher noch so einiges von Emilia Schüle zu erwarten. Durch Ihre Rolle im „Tatort“ ist sie nun jedenfalls einem Millionenpublikum bekannt.

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  • http://www.facebook.com/people/Frank-Poschau/100003323562901 Frank Poschau

    Mama warum bin ich anders?

    Mein Kind, weil die anderen dich so sehen,
    nicht in dich, flüchtig, fremd, ängstlich.
    Angst teilen müssen, nicht gestehen,
    Fremde nur zum Dienen, gespenstisch.

    Wir sind geflohen, Tod, eingedrungen,
    Hautfarbe, Sprache zum Makel.
    Unser hier ihnen aufgezwungen,
    wir bettelnd, ihr Ehr, ihr Spektakel.

    Ihr Wohlstand, Überfluss, uns beraubt,
    ihre Waffen schossen Vater nieder.
    Mitleid, Spenden in Billigkeit verstaut,
    kamen Peiniger, Schiffe immer wieder.

    Nur hier sehen wollen sie dich nicht,
    Mensch wird erst durch ihre Geburt.
    Hier geboren schauend ins Licht,
    du im Sand, mit Ihnen gehurt.

    Er kam als Tourist, weil ich billig bin,
    wir hunger hatten, wir allein.
    Hilfsorganisationen mittendrin,
    am Strand, im Dreck, auf einem Stein.

    Nur sehen will er dich nicht,
    singt im Kirchenchor, hat die Seinen.
    Weit weg fällt Trauer nicht ins Gewicht,
    hier fickt er im Bett, nicht auf Steinen.

    Du bist nicht anders, eher besonders,
    du weißt um die Fremde, die Einfachheit.
    Wer schaut, nicht fragt, die tun das,
    was dich bewegt, in Erinnerung bleibt.
    Frank Poschau
    28.08.12
    http://www.frank-poschau.jimdo.com