Anton Dvorák

Komponist

Antonín Leopold ( auch: “Anton Dvorak”, * 8. September 1841 in Nelahozeves; † 1. Mai 1904 in ) war ein
böhmischer .
Bereits mit sechs Jahren bekam Dvorák zum ersten Mal Geigen-, später auch Klavier- und Orgelunterricht. 1859 absolvierte er als Zweitbester die Orgelschule in Prag und war in den folgenden elf Jahren als Bratschist tätig.

Mit eigenen Kompositionen trat er erst in den 1870er Jahren an die Öffentlichkeit. Seinen ersten großen Erfolg feierte Dvorák 1872 mit dem Hymnus „Die Erben des Weißen Berges” für Chor und Orchester. In den Jahren 1874 bis 1877 wurde dem Komponisten jährlich ein staatliches Stipendium verliehen.
Johannes Brahms verhalf Dvorák 1877 schließlich zu seinem endgültigen Durchbruch, indem er sich bei seinem Verleger Fritz Simrock für die Veröffentlichung der „Klänge aus Mähren”, einer Sammlung von Duetten, einsetzte. Nach zahlreichen Reisen, u.a. durch England, erwarb Dvorák in Böhmen eine Sommerresidenz; eine ruhigere Zeit begann. Nach erneuten Reisen durch England und Russland kehrte er nach Prag zurück, wo ihm die Ehrendoktorwürde der Karlsuniversität verliehen wurde und er 1890 Professor am Prager Konservatorium wurde.
Im September 1892 trat Dvorák eine finanziell attraktive Stelle als Direktor des „National Conservatory of Music” in New York an. Dort studierte Dvorák Spirituals der schwarzen Plantagenarbeiter und Indianermelodien, in denen er die Grundlage für eine charakteristisch
amerikanische sah. Verschiedene dieser Themen fanden neben europäischen Volksliedern in abgewandelter Form Eingang in Dvoráks 9. .

In seinem Werk verbindet Dvorák Einflüsse von Klassik und Romantik mit Elementen der Volksmusik. Zu seinen Hauptwerken gehören seine neun Symphonien (darunter die erwähnte neunte, „Aus der Neuen Welt”), das h-Moll, Vokalwerke wie ein Stabat Mater und ein Requiem, zahlreiche Kammermusikwerke, die 16 slawischen Tänze und die Oper „Rusalka”.

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